Für Eure Anträge zur Aktiven Mitwirkung ist die Frist der 31.05.2022
Variante A

Bürgerbeteiligung Adenauerplatz

Der Umbau des Adenauerplatzes und die Sanierung der Zentralbibliothek eröffnen neue Möglichkeiten den historischen Platz im Zusammenhang mit den angrenzenden Institutionen und den Anwohnern zu gestalten und ihn als ansprechenden, lebendigen Stadtplatz/-park in das Gründerzeitviertel zu integrieren. Als grüner Platz an der Zentralbibliothek soll dem Adenauerplatz ein neuer Stellenwert in der Stadtstruktur zugeschrieben werden.
In Zuge des Umbaus wird auch eine Neustrukturierung des angrenzenden Straßenraumes und der Verkehrsführung angedacht, die der Aufenthaltsqualität und der Erreichbarkeit des Adenauerplatzes zugutekommt und ein geringeres Verkehrsaufkommen im gesamten Quartier mit sich bringt.

Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

  • Schutz des vorhandenen, gefährdeten Baumbestandes
  • Verbesserung der allgemeinen Verkehrssituation
  • Verhinderung von Schleichverkehren
  • Zweckgerichtete Nutzung der Fuß- und Radwege
  • Strukturierte Ordnung und Neuorganisation der Parksituation
  • Ordnung der Parkflächen im Bereich der Kaiserstraße und Adenauerplatz

Zum besseren Verständnis haben wir die Planer von plancontext gebeten, uns und Ihnen die Idee hinter ihrem Entwurf in einem Video zu erläutern.

Die einzelnen Punkte noch einmal zum Nachlesen

1. Platzgestaltung

Der von einer Gründerzeitbebauung gerahmte Adenauerplatz in Mönchengladbach soll in seiner Funktion als Stadtteilpark und grüne Oase erhalten und gestärkt werden. Aufgrund seiner Einbettung in das Wohngebiet und der sich vor Ort befindenden Akteure in der Nachbarschaft, wie der Zentralbibliothek, der Jugendkirche oder dem Caritasverband, hat der Adenauerplatz hohe und vielfältige Anforderungen an seine Nutzung. Die vorliegenden Planungsvarianten sollen nun in intensiver Diskussion mit den späteren Nutzern diskutiert und weiter entwickelt werden.

Bei den Gestaltungsvorschlägen wurden sowohl die bestehenden wie auch die historischen Strukturen und Verbindungsfunktionen des Adenauerplatzes berücksichtigt. So ist in den verschiedenen Konzepten das prägende Wegekreuz in seiner Grundform erhalten geblieben. Die großen Bestandsbäume, die sich ursprünglich zu einem geschlossenem Lindenrahmen zusammengefügt haben, bleiben erhalten. Durch einige Neupflanzungen soll der historisch rahmende Charakter wiederhergestellt werden. Auch alle vorhandenen, raumprägenden Solitärbäume auf der Platzmitte werden in die Neugestaltung integriert, ebenso wie die bestehenden Kunstobjekte. Durch eine zusätzliche attraktive Unterpflanzung, kleinere Rückzugsorte, große Spiel- und Veranstaltungswiesen, sowie neue Spiel- und Experimentierelemente, soll der Adenauerplatz an Aufenthaltsqualität für die unterschiedlichen Akteure und Altersgruppen gewinnen.

2. Vorplatz Bibliothek / Kaiserstraße

Vor allem die aktuell in der Sanierung befindliche Zentralbibliothek hat für eine Belebung des Adenauerplatzes ein großes Potenzial. Durch die Umgestaltung des Adenauerplatzes ist auch eine bessere Öffnung und Verknüpfung der Bibliothek mit dem Platz möglich. Die Idee eines vielfältig nutzbaren „Makerspaces“ aus dem hochbaulichen Wettbewerb als verbindendes Element zwischen Gebäude und Platz haben wir aufgegriffen. An diese Fläche anschließend soll der nördliche Bereich des Adenauerplatzes zum ruhigen „Lesegarten“ werden, mit Sitz- und Ruhebereichen inmitten großflächiger Staudenpflanzungen.

Den zentralen Verknüpfungspunkt mit dem Park bildet der Vorplatz der Bibliothek in der Kaiserstraße. Sie soll deshalb in einer Gestaltungsvariante zur verkehrsberuhigten Spielstraße umgestaltet werden.
Noch konsequenter wäre die Verknüpfung, wenn der Vorplatz und in diesem Zusammenhang auch die gesamte Kaiserstraße als autofreie Zone ausgebildet würde. Im Übergangsbereich zur Albertusstraße könnte die heutige gastronomische Nutzung durch das Café Kontor wesentlich attraktiver gestaltet werden.

3. Spielelemente

Der Adenauerplatz soll für alle Generationen Angebote zur Ruhe und Aktion bieten. Ein ‚Pfad‘ aus wegbegleitenden Experimentier- und Spielelementen – nicht nur für Kinder – führt von der Albertusstraße bis hoch zur Bibliothek. Der Besucher wird sowohl in den Park, als auch bis zur Bibliothek hin geleitet. Spielstationen die zum Entdecken, Erkunden, Erfahren und Lernen anregen schaffen zusätzliche Verbindungen zwischen Adenauerplatz und Bibliothek.

4. Verbesserung der Platzumfeldes

In der zukünftigen Gestaltung des Adenauerplatzes spielt die Integration des Platzes in den umliegenden Stadtraum eine große Rolle. Im aktuellen Zustand wird der Platz rundum von Stellplätzen gesäumt. Diese stellen eine starke Barriere zwischen der Bebauung, den Gehwegbereichen und der parkartigen Platzmitte dar. Um diese Barrieren aufzubrechen und damit den Blick in den Park freizugeben, sollen die Stellplätze, die direkt an der Platzmitte angeordnet sind, reduziert werden. Wünschenswert ist es die Kaiserstraße auf ihrer gesamten Länge zwischen Blücherstraße und Albertusstraße für den alltäglichen motorisierten Verkehr zu schließen. Die Kaiserstraße würde damit keine Barriere mehr darstellen, sondern wird Teil des gesamten Platzes und der Parkanlage.

Vor allem die Verbindung zwischen Platz, Jugendkirche und Caritas in der Albertusstraße soll gestärkt werden.
Zusätzliche Stellplätze an der Albertusstraße und Straßen ‚Adenauerplatz‘ sollen zugunsten einer grünen und offenen Parkgestaltung entfallen.

Zusammenfassung

Der Umbau des Adenauerplatzes und die Sanierung der Zentralbibliothek eröffnen neue Möglichkeiten den historischen Platz im Zusammenhang mit den angrenzenden Institutionen und den Anwohnern zu gestalten und ihn als ansprechenden, lebendigen Stadtplatz/-park in das Gründerzeitviertel zu integrieren. Als grüner Platz an der Zentralbibliothek soll dem Adenauerplatz ein neuer Stellenwert in der Stadtstruktur zugeschrieben werden.
In Zuge des Umbaus wird auch eine Neustrukturierung des angrenzenden Straßenraumes und der Verkehrsführung angedacht, die der Aufenthaltsqualität und der Erreichbarkeit des Adenauerplatzes zugutekommt und ein geringeres Verkehrsaufkommen im gesamten Quartier mit sich bringt.

Nachdem Sie nun die Entwurfsidee von plancontext kennen, können Sie hier für Ihren bevorzugten Gesamtentwürfen abstimmen.

 

Die Umfrage ist beendet.

Welches ist Ihre bevorzugte Variante?

Auf vier Bereiche sind wir noch einmal im Detail eingegangen und auch dazu können Sie uns Ihren Standpunkt mitteilen.

  1. Guten Tag,

    ich würde mich freuen, wenn eine oder mehrere Tischtennisplatten in die Platzplanung aufgenommen werden könnten.

    Viele Grüße

    Moritz

  2. Es wäre sehr schön, wenn das Café Kontor auf der Kaiserstrasse bleiben bzw. im Platz integriert würde. Ich denke, die Gastronomie würde den Platz lebendiger gestalten. Gerade für uns „Ältere“ würde das den Platz interessanter machen.

  3. Ein insgesamt sehr schönes Projekt, welches den Stadtteil sehr aufwerten wird!
    Schade ist nur, dass die Gastronomie (Café Kontor) leider etwas aus der verkehrsberuhigten Zone herausgefallen ist und der Gastro-Aussenbereich an die Strasse gerückt ist. So ist er kein Teil der Platzerneuerung und wird diesen auch nicht aufwerten.

  4. Es wäre schön, wenn der Gastrobereich des Café Kontor wieder an die selbe Stelle könnte wie bisher und nicht an die Straße gerückt würde.

  5. Hallo, ich hatte schonmal angeregt, sogenannte „Kiss and Ride“ Parkplätze an der Bücherei fest auszuweisen, die nur für die kurze „Aussen“ – rückgabe der Bücher für KurzParker {10Min} freigehalten werden. Das spart nervige Parkplatzsuche und blockieren von Anwohnerparkplaetzen in diesem Bereich.

  6. Der Gastrobereich ist m.E. optimierungsbedürftig. Der Gastrobereich kann an dieser Stelle die Aufenthaltsqualität für alle Bürger deutlich aufwerten und den Platz gemütlicher und einladender machen=mehr Leben stattfinden lassen. Bisher ist der Platz eher verweist und/oder von einseitigen Bevölkerungsgruppen besucht.

  7. Die Wegnahme der Parkplätze und Überlegung die Kaiserstraße zu einer komplett autofreien Straße „umzubauen“ ist für die Anwohner ein „Schlag ins Gesicht. Die bisher eh schon schlechte Parkplatzsituation – gerade für Anwohner – ist, aufgrund zu weniger Parkmöglichkeiten am „Minto“ auch jetzt schon sehr mühselig. Die Bäume, die bisher auf der Kaiserstraße zwischen den Parkplätzen stehen, werden kaum gepflegt und belegen sowohl die PKW, als auch die Fenster in den Wohnungen mit einem schwer zu entfernenden Blütenstaub.

  8. Ist daran gedacht, dass am Adenauerplatz und in seiner Nähe eine Kirche, eine Synagoge, Arztpraxen, Anwaltspraxen, Wohnungen etc. sind?
    Wie ist z.B. die Kirche erreichbar für Menschen, die nicht unmittelbar im Quartier wohnen?
    Wie können gehbehinderte oder ältere Bürger z.B. eine Arztpraxis erreichen, wenn sie mit dem Auto kommen?

  9. Seit dem Umbau der Stadtbibliothek wird den Anwohnern viel zugemutet; insbesondere da man nicht mehr auf die Bismarckstraße über die Kaiserstraße fahren kann. Wenn dies jetzt dauerhaft gekappt werden soll, muss mindestens die Straße Adenauerplatz Richtung Bismarckstraße befahrbar gemacht werden. Weitere Parkplätze zu entfernen nur, wenn anderweitig diese neu entstehen!

  10. Vielen Dank für diesen mutigen Plan! Besonders die Variante C lässt den neu neugestalteten Adenauerplatz richtig zur Geltung kommen…:-) Eine Investition in den Platz wäre größtenteils aus dem Fenster geschmissen, wenn die Sicht durch parkende Autos versperrt ist. In diesem Zusammenhang finde ich es sehr fortschrittlich, die übriggebliebenen Stellplätze ausschließlich für Anwohnerparken freizugeben. So ist gewährleistet, dass jeder Haushalt einen Stellplatz findet. Danke auch für die Dokumentation der Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Sämtliche Parkhäuser sind bei weitem nicht ausgelastet. Für viele Städte wären das paradiesische Zustände.

  11. Die verschiedenen Entwürfe sehen allenfalls kleinere Spielgeräte vor. Das ist in meinen Augen nicht ausreichend. Um ein Wohnviertel attraktiv für Familien zu machen, braucht es Plätze für Kinder, die Spaß machen. Klettergerüste, Rutschen, Schaukeln. Dann verweilen die Eltern, Großeltern und vielleicht auch Lesende. In anderen großen Städten funktioniert dies zumindest so. Ich glaube auch in Berlin. Die Lage des Adenauerplatzes mit anliegenden Kindergärten und Schulen ist dafür wie geschaffen. Leider muss man sich in Mönchengladbach ins Auto setzen, um einen der wenigen Spielplätze mit seinen Kindern am Stadtrand zu erreichen. Dies stört mich sehr. Mich würde zudem das Parkraumkonzept interessieren. Wie sollen die vielen wegfallenden Parkmöglichkeiten kompensiert werden? Denn nicht nur Anwohner, sondern auch die vielen Kunden, Mandanten und Patienten kämpfen um die bereits raren Parkplätze tagsüber und abends. Diese Bedürfnisse bleiben im Entwurf für mich nicht sichtbar berücksichtigt.

  12. Schöne Ideen, aber so viele Parkplätze zu streichen ist nicht möglich. Die Parkplätze werden nicht nur von Patienten der vielen umliegenden Ärzten, sondern auch von den Innenstadt- und Heinemann-Besuchern genutzt. Bald kommen auch wieder die Besuchern der Bibliothek hinzu. Als Anwohner einen Parkplatz zu finden ist schon jetzt schwierig. So wird der Wohnraum in der Stadt für alle, die auf ihr Auto angewiesen sind unattraktiv und das Nachhausekommen stressig. Ein schöner Park kann das nicht kompensieren. Gut würde ich es finden, wenn der Park Möglichkeiten zum Verweilen (Bänke), einen Spielplatz für die Kinder und etwas Gastronomie für die Eltern böte. Die umliegenden Parkplätze stören dieses Konzept nicht. Sie machen die Innenstadt auch für Familien interessant.

  13. Das Einbahnstraßensystem im Gründerzeitviertel hat bereits eine ausreichende Verkehrsberuhigung gebracht. Warum durch Streichen einer großen Anzahl von Parkplätzen mehr Stellplatzprobleme für die Anwohner und Anlieger als ohnehin schon hervorrufen. Und wo sollen die zukünftigen Anwohner des Wohnkomplexes altes Finanzamt ihre Autos abstellen? Wo werden die Kinder spielen? Ich sehe die ganzen Väter vor meinem inneren Auge jeden Samstag und Sonntag mit ihren Söhnen die Gesetze der Physik am Prisma am „Erlebnispfad zur Erfahrung der Sinne“ erklären. Geduldig werden die Kinder des Gründerzeitviertels Strudelbildung und Lichtbrechung studieren. Jedes Wochenende, immer wieder. Ich frage mich ehrlich, ob das Berliner Planungsbüro den Adenauerplatz und seine Umgebung in Mönchengladbach einmal vor Ort betrachtet hat. Der Entwurf ist an den Bedürfnissen der Bürger der Stadt nicht orientiert.

  14. Zum Platzumfeld kann ich nach 13 Jahren wohnen gegenüber der Stadtbibliothek nur sagen, der gemeine Besucher der Bibliothek möchte „sehr“ nah parken, am besten vor der Tür uund nicht in einem 300 m entfernten Parkhaus.Die Parkplatzsituation im Quartier hat sich seit dem Umbaubeginn der Bibliothe stark verschlechtert, zumal auch der Parkplatz hinter dem alten Finanzamt unwiederbringlich verschwunden ist (insgesamt z. Zt. ca. 40 Parkplätze). Nun sollen auch noch Parkplätze am Adenauerplatz wegfallen! Wir, die Anwohner, haben schon aktuell ein Parkplatzproblem durch die Besucher der Innenstadt, des Mintos, der IHK, Kino, Altstadt, Besucher von unzähligen Ärzten,Therapeuten, Notaren, usw. Alle wollen parken, möglichst nah und nicht im Parkhaus. Das ist schon jetzt eine Herausforderung und wird nun durch die Besucher der Bibliothek und den neuen Anwohnern auf dem alten Finanzamtgelände nochmals viel größer werden. Als Anwohner, würde ich natürlich mehr grün, beruhigte Zonen, ein geringeres Verkehrsaufkommen begrüßen, aber das ist leider an der Realität vorbei gedacht. Wenn man uns als Anwohner die Wohnqualität erhalten möchte, hilft nur reines Anwohnerparken, um die Besucherströme in die anliegenden Parkhäuser zu lenken. Auch mache ich mir Gedanken darüber, ob wirklich die Anwohner den Park nutzen oder doch eher Obdachlose und vorallem abends/nachts lärmende alkoholisierte Jugendliche, so wie es jetzt oft der Fall ist.

  15. Aufgrund meiner Erfahrung sehe ich, dass ein wichtiger Gesichtspunkt verpasst wird:
    Die unterirdische Nutzung des Platzes als dämpfendes Element bei Starkregenereignissen. Diese werden sich so auswirken, dass das von der Oberstadt über Kaiser- und Yorckstrasse oberflächig abfließende Regenwasser sich in der Albertus- und der Bismarckstraße staut, und zwar höher als die Straßenkronen.
    Straßenüberflutungen und Abwasserschäden in Gebäuden sind doch bereits bekannte Diskussionsthemen…
    Und vermeiden ist besser als heilen.
    Die Lösung: Unter dem baumfreien Bereich des Platzes könnte ein Rückhaltebecken mit anspruchsvoller Größe installiert werden, welches, außer dem Eingang, nicht zu bemerken sein wird, somit die Parkfunktion in keiner Weise beeinträchtigt.
    Ein vorhandenes Beispiel ist das Regenbecken an der Ecke Nicodemstraße/Untere Straße.

  16. Die vom Quatiersmanagement gestartete Umfrage ist leider keine Bürgerbeteiligung. Hier habe ich die Wahl zwischen drei nahezu gleichen Optionen, und damit KEINE Wahlmöglichkeit. Da fühle ich mich als Anwohner des Adenauerplatzes/Kaiserstraße nicht ernst genommen. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass der Adenauerplatz verschönert wird, ich habe auch nichts dagegen, dass die Kaiserstraße zur Sackgasse wird, dass sie aber nicht mehr befahrbar sein soll und dass alle (!) wenigen verbleibenden Parkplätze am Adenauerplatz nur noch von Anwohnern genutzt werden dürfen, dagegen habe ich sehr wohl etwas. Der Adenauerplatz und die angrenzenden Straßen waren nie ein reines Wohngebiet. Hier sind viele Ärzte, Büros, Steuerberater etc. ansässig. Das darf unter keinen Umständen passieren!

  17. Ich wohne und arbeite auf der kaiserstr. nicht weit entfernt vom Adenauerplatz. Eine befreundete Familie wohnt in Düsseldorf am Kolpingplatz. Im Sommer sitzen wir dort wenn sich unsere Kinder auf dem wunderbaren Spielplatz tummeln und essen Eis und erzählen. so, wie es auf den vielen animierten Bildern auf der Internetseite des Planungsbüros plan context zu sehen ist. Nur sind dies leider nicht die Projekte für Mönchengladbach. Ich würde mich freuen unsere Freunde einmal nach Gladbach einladen zu können um vor der haustür Eis zu essen und den Kindern beim Spielen auf Wippe und Schaukel zusehen zu können… (eine Tischtennisplatte finde ich auch gut!)

  18. Natürlich ist es leicht, sich in Designerbüros zu setzen und über das Bürgertum zu parlieren, dass so Teufelsgefährte nutzt um zur Lohnarbeit zu kommen. Aber anstatt von der Dachterrasse über die Köpfe der Bürger hinweg Parkplätze weg zu rationalisieren sollte man eine Lösung finden, die es Anwohnern und Geschäftstreibenden einfacher macht gut und günstig in der Nähe des Ziels zu parken.
    Die individuelle Mobilität wird bleiben – auch wenn es nicht auf Dauer der Verbrenner oder der Elektromotor ist. Diese Möglichkeit einzuschränken, macht Mönchengladbach zum Gegenteil von attraktiv. Natur ist wichtig und schön. Pflegen Sie den Bestand, begrünen Sie Außenfassaden und bauen Sie Parkmöglichkeiten aus.

  19. Es wird ein großer Hut sein müssen unter den die vielen verschiedenen Bedürfnisse der Menschen unserer Stadt passen wollen, aber versuchen wir es! Und ich persönlich wünsche mir weder A noch B noch C, sondern eine Priorisierung wie folgt: Spiel-Raum für Kinder, Familien, Freunde, Multi-Kultur, Ruhe, Musik, Genuss, Treff für Menschen jeden Alters… Obwohl ich als Anwohnerin das Parkproblem kenne, steht dies für mich an letzter Stelle. Die Mobilität ist im Wandel begriffen und die Planung sollte zukunftweisend sein. Was fasziniert mich an dichtbewohnten Städten wie Berlin oder Köln oder andere auch im Ausland und macht diese so lebenswert? Lebendigkeit mittendrin. Draußen auf den parkähnlichen Plätzen an jeder Ecke Lebensfreude, Begegnung, Austausch, Bewegung. Das braucht unsere Gesellschaft dringend! Ich wünsche mir eine nachhaltige Umsetzung, die nicht schon nach kurzer Zeit überholt ist (a. Sonnenhausplatz). Mönchengladbach, sei mal mutig!!!!

  20. Grundsätzlich halte ich mich als Ratsmitglied in Foren zur Bürgerbeteiligung heraus. Ich bin auch kein Anwohner am Adenauerplatz. Doch nutze ich dieses Kleinod mitten in der Stadt gerne. Viele Plätze und Parks wurden in den letzten Jahren neu gestaltet und haben ihren Status als Angstraum verloren. Vieles war dringend nötig und richtig, da in Jahrzehnten vernachlässigt.
    Doch ist dies auch für den Adenauerplatz unbedingt nötig? Unterscheidet sich dieser im „Jetzt“ nicht genau von anderen Grünanlagen in dieser Stadt? Reichen hier nicht einfach gute Pflege und weitere Bänke aus? Für die Grünanlage am Adenauerplatz fände ich schon.

  21. Ich besuche mehrmals täglich den Adenauerplatz und sehe dort kaum Kinder. Der Park wird überwiegend von Hundebesitzern genutzt und an die Hunde wird überhaupt nicht gedacht. Hundewiesen in MG? Meist nur mit längerer Anfahrt erreichbar. Warum macht die Stadt nicht endlich mal mehr für die Stadthunde? Es gibt viel zu wenig Angebote, viel zu wenig grün. Und wenn man mal grün ist, wird es gleich wieder eingezäunt, damit dort bloß kein Hund mal eben kurz pinkeln kann. Es macht nicht einfach nur noch wütend. Dieser Platz ist so schön groß, da könnte man doch wenigstens einen Bereich für die Hunde einrichten. Das fehlt in MG City! Außerdem fehlt ein Trinkbrunnen. Hier gibt es nirgendwo welche und Bedarf ist da,ganz klar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Was ist mg-act?

mg-act.de ist die städtische Internetseite für Jugendliche in Mönchengladbach.
Hier veröffentlichen Jugendliche ihre eigenen Text-, Hör- und Videobeiträge über alles, was sie interessiert. Außerdem kündigen wir Veranstaltungen und Workshops an, zeigen, wo was los ist und bieten Infos zum Leben im Netz und in der Stadt. Mitmachen? Aber bitte unbedingt!