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Geropark #2

Sonnenwiese und Sitzmauer

Mit dem Spiel- und Bolzplatz im Rücken blickt man in Richtung des Geroplatzes. Der Verlauf der Stadtmauer wird mit einer Sitzmauer und einem vier Meter breiten Flanierweg nachempfunden. Die Geschichte des Parks und der Stadt wird im Laufe der weiteren Ausgestaltung auch an anderer Stelle in Szene gesetzt werden. Während auf der rechten Seite des Weges eine Sonnenwiese angelegt ist, wird es hinter der Stadtmauer Wildblumenwiesen geben.

  1. Auf den Bildern sieht man lauter schöne große Bäume. In Wirklichkeit sollen aber nicht nur ca. 20 Bäume gefällt werden, laut Baumexperten des Nabu wird mindestens die gleiche Anzahl von Bäumen durch die Baumaßnahmen so geschädigt, daß sie in den Folgejahren sterben werden. Aufgrund des verdichteten Bodens wurzeln die Bäume sehr flach, das ist mit bloßem Auge zu erkennen. Schwere Baufahrzeuge und umfangreiche Erdarbeiten zerquetschen bzw. verletzen die empfindlichen Wurzeln. Die Aufnahme von Wasser, in den letzten Jahren eh nur unzureichen vorhanden, wird zumindest erheblich erschwert. Der Baum überlebt nur noch wenige Jahre.
    Ein unabhäniges Gutachten zu diesem Thema soll von der Aktion Geropark in Auftrag gegeben werden. Aktuell ist das aber nicht möglich, da immer noch keine belastbaren Pläne vorliegen.

  2. Die Stadtmauer-Promenade ist für mich eine der besten Ideen des Parks. Langsam entwickelt sich wieder ein Gespür für die historische Wurzeln der Stadt. Die einladenden Sitzgelegenheiten mit der eingeschlossenen Bepflanzung erzeugen tatsächlich eine große „Aufenthaltsqualität“. Die Situation ist gut vorstellbar und wirkt nicht Computergeschönt!
    Die Ansicht habe ich allerdings nur mit „befriedigend“ bewertet, da sie die deutliche Verschmälerung des Weihers durch den Radweg/Hittastraße zeigt. Um niemanden zu langweilen, möchte ich mich hier nicht wieder dazu äußern. Auffällig ist jedoch auch die Präsenz des Weges, der alle Ansichten des Parks dominiert.

  3. Die kanalartige Ansicht ist mir auch negativ aufgefallen. Sehe ebenfalls keinerlei Gewinn dadurch; weder optisch noch für die dort (noch) lebenden Tiere. Zu den Bäumen: meiner Info nach werden doch auch neue Bäume gepflanzt. Das können wohl kaum die in der Ansicht dargestellten sein, die sind ja alle sehr groß. Welchen Grund gibt es dafür?

    1. Sehr geehrte Frau Gröschel, Die zu fällenden Bäume werden in Kürze in einem Baumfällplan veröffentlicht. Die markierten Bäume im Park stellen nicht die wirklich zu fällenden Bäume dar. Die neuen Bäume sind in den Planungen schon als groß markiert, da der Platz für die Größe des Baumes aufgrund seiner Endgültigen Größe eingeplant werden muss. Es wird im Prinzip durch die Kreise der Platz dargestellt, den die Bäume brauchen, um auch den richtigen Abstand bei Pflanzungen zu beachten und sich die Bäume nicht gegenseitig im Weg stehen. Daher sehen sie Bäume in der Tat größer aus, als sie am Anfang seine werden, wobei die Bäume die gesetzt werden auch schon eine gewisse Größe haben und nicht nur als Setzling eingepflanzt werden.

      1. Sehr geehrte Frau Schoenen,
        vielen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, die vielen Anfragen zu beantworten und im Übrigen auch für Ihre Anworten zu meinen Emails.
        Zu den Entwürfen: es kann ja durchaus sein, dass es aus planerischer Sicht sinnvoll ist, die endgültige Größe der Bepflanzung innerhalb der Entwürfe darzustellen. Wie hier jedoch schon mehrfach in den Kommentaren erwähnt wurde, ist es jedoch für uns Bürger*innen, denen die Pläne zur Visualisierung der zukünfigen Ansicht präsentiert werden, äußerst enttäuschend mit der Realität im Anschluss solcher Umgestaltungsmaßnahmen konfrontiert zu werden, da diese eben meistens erheblich von den Entwürfen abweicht. Ein bereits erwähntes Beispiel sind die „Roermonder Höfe“ die sich als riesengroßer scheußlicher Betonklotz erwiesen haben und nichts mit der geschönten Voransicht gemeinsam haben. Aus solchen Erfahrungen heraus macht es für mich keinerlei Sinn, unrealistische Pläne zur Verfügung zu stellen. Es produziert ja wie hier sichtbar wird, eher Widerstand und Misstrauen und wenig Akzeptanz. Von daher wäre zukünftig eine realistische Aussage zu den Entwürfen wünschenswert.
        Im Übrigen schließe ich mich dem Kommentar von C. Hoffmann vom 23. März an. Die Darstellung der neuen zukünftigen Nutzerinnen des Parks (hübsche blonde junge Frauen) suggeriert, dass einige Teile der ansässigen Bevölkerung hier offenbar nicht mehr erwünscht sind. Soviel zum Anspruch „ein Park für alle“… Gentrifizierung lässt grüßen

  4. Die Sitzgelegenheiten mit der eingeschlossenen Bepflanzung finde ich ansprechend, sie laden zum Verweilen ein. Allerdings überzeugt die dann entstehende Aussicht mich nicht. Der „Weiher“ ist eher ein Wasserstreifen und der Blick fällt auf einen breiten Fahrrad-/Fußgängerweg und danach auf eine vielbefahrene Straße. Um einen wirklich naturnahen Uferbereich zu schaffen, muss der Parkweg an der Hittastr. entfallen. Stattdessen kann man den Fahrradverkehr über die Lüpertzender Str. – Weiherstr. – Gasthausstr. leiten bzw. mit einer Querung durch den Park das Westend anbinden.
    Ohne Schutzstreifen sind die abgebildeten Enten reines Wunschdenken!

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