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Geropark #5

Unterführung

Der Geroweiher von der Unterführung aus gesehen. Links die Sonnenwiese. Im Vordergrund ein breiter Holzsteg ins Wasser, der zum Verweilen einlädt.

  1. Die Ansicht gefällt mir eigentlich ganz gut. Auch das Holz-Ponton und die Springbrunnen (zur Überlagerung der Straßengeräusche) gefallen mir gut. Ein“ungenügend“ gibt es von mir aufgrund der Wegführung (kaum zu sehen) rechts entlang – also auf der Südseite des Parks, parallel zur Fliehtstraße. Der Weg, für den keine Notwendigkeit besteht, sollte komplett entfallen. Dann könnte der Weiher noch etwas größer bleiben und die Böschung kann weiterhin als ungestörter Rückzugsort für die Tiere dienen, den es sonst nirgenwo in der neuen Planung mehr gibt. Weiterhin bräuchte man sich auch keine Sorgen über einen möglichen „Angstraum“ an dieser Stelle zu machen. Radverkehr wie gehabt durch den Park erlauben – hier gab es bisher so gut wie keine Konfliktpunkte. Ansonsten (leider außerhalb des Planugsbereichs) sollte die Stadt sowohl für eine gut befahrbare Fahrradroute nördlich des Parks (Lüpertzender Str. – Weiherstr. – Gasthausstr., etc.), als auch einen geschützten Radweg auf der Hittastr./Fliehtstr. einrichten. Somit würde ein „schneller“ Radverkehr dem Park entzogen und gleichzeitig käme die Stadt einer Förerung des bisher stark vernachlässigten Radweg-Angebots nach.

    1. Hier stimme ich gerne zu. Für den Weg, auf diesem Bild rechts des Weihers, sehe ich auch keine Notwendigkeit. Der Weiher sollte größer bleiben.

  2. Wie bereits gewohnt, sieht man hier wieder einmal nur nette Bilder und keine aussagekräftigen Pläne. Wie wenig die hübschen Planungsbildchen oft mit der Realität zu tuen haben, kann man am besten an dem Projekt Romonderhöfen sehen. Dargestellt als grüne Oase für alle Bürger, mit Wasserflächen und hoher Aufenthaltsqualität, haben wir nun in der Wirklichkeit einen riesigen Betonklotz mit ein paar kargen Rasenflächen, den Römerbrunnen von Übermorgen. Für einen qualifizierten Dialog brauchen wir endlich Pläne. Diese sollten dann schlicht im Geropark selbst ausgestellt werden. Wenn man Bürgerbeteiligung wirklich ernst meint, erreicht man so dann auch die Menschen, die den Park nutzen, barrierefrei.

    1. Stimme voll und ganz zu!
      Die Frage, ob einem diese computergeschönten Bildern gefallen, ist doch irrelevant,
      da diese am Ende ganz weit weg von der tatsächlichen Ausführung sind.
      Ohne vernünftigen einsehbaren Plan ist eine konstruktive Bürgerbeteiligung und Kommentierung überhaupt nicht möglich.

    2. Kurios zudem das die Stadt zwar einen Steg ins Bild einbringen konnte – viel zu Nah an der Stadtautobahn – aber bei der Bildbearbeitung alle Bäume stehen ließ, die gefällt werden sollen…
      Grenzt schon an Darstellung falscher Tatsachen!!!

  3. Ich finde den Blick über die Weiherfläche in Richtung Lüpertzenderstraße sehr schön! Der Ponton ist eine gute Idee, um den etwas toten Bereich nahe der Unterführung aufzuwerten! Was den Blick auf die rechte Flanke des Weihers betrifft muss ich mich leider wiederholen: Das Asphaltband des neuen Radweges zerstört für mich jede Illusion von einem kleinen Stück Natur in der Stadt. Man hat das Gefühl, jeder Zentimeter des Parks wird unter funktionalen Aspekten genutzt. Eine sanfte Neustrukturierung des Uferbereichs ( wie in der Visualisierung gezeigt ), der in eine grüne „Barriere“ zur Hittastraße übergeht und den Rückzugsbereich für Wasservögel sichert, wäre meiner Meinung nach die perfekte Lösung.

  4. Wie schön, daß der Park in Zukunft nur noch von hübschen, blonden, jungen Frauen bevölkert wird. Lassen sie mich raten, die Planer waren alles Männer. Was aber machen wir mit den türkischen Familien, den Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Alki-Fraktion, die heute den Park intensiv nutzen? Die wohnen nämlich hier im Quartier. Wo tun wir die nur hin, damit sie in Zukunft die „Postkartenansicht“ im hippen Park nicht stören?
    Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Antwort.

    1. Liebe Frau Hoffmann, Danke für diesen Kommentar. Auch wir kritisieren bei der Darstellung der Bevölkerung vor Ort diese Vorgehensweise und haben uns diese Aufgabe für zukünftige Planungen schon mitgenommen, sodass wir versuchen, Bilder von tatsächlich in MG lebenden Menschen in die Planungen zu projizieren. Wir teilen Ihre Kritik und hoffen, dass das bei zukünftigen Planungen anders umsetzbar sein wird.

  5. Für die Stadt Mönchengladbach ist es wichtig mal wieder Plätze zu schaffen, an denen man sich gerne aufhält. Plätze, die im Sommer nicht zu heiß werden. Alter Markt und Sonnenhaus Platz, zum Beispiel, fehlt es definitiv an natürlichem Baumschatten. Aber seit Jahren werden Bäume wegen irgendwelcher „Sichtachsen“ und „Angsträume“ gefällt. Welche alberne Umschreibung kommt als nächstes? Wer genau verdient daran? Oder will sich jemand damit ein trauriges Denkmal setzen?

    Das Ufer des Geroweihers muss definitiv, so weit es geht, natürlich bleiben, um den Lebensraum auch für Kleinsttiere zu erhalten. Ein alter Baumbestand kann nicht nur durch kleine neue Bäume, mit schmalem Wuchs, ersetzt werden. Alte Bäume zu erhalten, wäre auch mal schön.
    Wenn von „Gladbach Tal“ gesprochen wird, wäre es schön, wenn man dieses auch als solches erkennen könnte. Das sollte sich ja ursprünglich auch in den Roermonder Höfen zeigen. Hier ist tatsächlich eher ein lebensfeindliches Betonghetto entstanden.

    Wie schon einige Vorredner anmerkten, weiß man bei den geschönten Planerbildchen wirklich nicht, was hinterher entsteht.

  6. Auf dieser Ansicht wird deutlich, dass die Planer*innen eine deutlich andere Vorstellung als ich von einem naturnahen Uferbereich haben. Das ist ein Mini-Streifen, der dezent Wasser vom Asphaltweg trennt. Ich schließe mich allen Kommentaren an, die diesen Fahrrad-/Fußgängerweg als überflüssig betrachten.

  7. Warum glaubt die Stadt MG eigentlich immer, das die 4 spurige Hittastrasse eine Erhöhte Lebensqualität darstellt???
    Der jetzige Parkplatz ist zwischen Weiherstrasse und Hittastrasse zum Ende hin nur ca 18m Breit – dort eine Freifläche für gastronomische Bespielung einzurichten, hat den Charme eines Autobahn Rastplatz…
    Auch der Holzsteg scheint nur 3-4 Meter von der viel befahrenen Straße entfernt zu sein! Bucht Ihr im Urlaub alle ein Hotelzimmer an einer Autobahn, dass uns jene Neuerungen als Naherholung angepriesen werden???
    Für solche Visionen nur einen einzigen (von 20) Bäumen zu fällen ist Irrsinn ☝

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