Unser Büro ist wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

FAQ Geropark

Antworten auf Ihre Fragen zum Geropark

An dieser Stelle möchten wir gesammelt auf die aufgekommenen Fragen antworten.

Allgemeines / Struktur

Warum wurde ein Büro aus Hamburg für die Gestaltung des Geroparks ausgewählt?
Aufgrund der Höhe der Planungskosten ist die Stadt Mönchengladbach verpflichtet, ein europaweites Vergabeverfahren durchzuführen. Diese Ausschreibung haben die Landschaftsarchitekten WES auf Basis vorher festgelegter Kriterien gewonnen.

Biodiversität

Wie werden vorhandene Bäume während der Umbaumaßnahme geschützt?
Die Kronenbereiche der Bäume werden von großen Baufahrzeugen gemieden, die Wurzeln erhalten entsprechende Schutzmatten und die Baumstämme werden durch Holzeinfassungen geschützt. Zusätzlich wird eine ökologische Baubegleitung beauftragt.

Ist die Asphaltentnahme im Bereich der alten Wege für die Wurzeln problematisch?
Bei den Wegen wird in der Regel nur die oberste Asphaltdecke abgeschliffen, so dass die Wurzeln hier nicht gefährdet sind. Insgesamt werden die Umbauarbeiten unter ökologischer Begleitung erfolgen, so dass hier ein Höchstmaß an Sicherheit für den Baumbestand gewährleistet ist.

Gibt es im neuen Geropark noch Rückzugsräume für Tiere?
Im neuen Park wird es mehr Platz für heimische Park- und Wasservögel geben. Die naturnah angelegte neue Uferzone enthält Schilfbereiche und sumpfige Abschnitte für unterschiedliche Tierarten. Die heutige Einfassung ist dagegen eher naturfern gestaltet.

Der Grüne Filter in Richtung Hittastraße wird mit größerer Pflanzendiversität ausgestattet.

Wie wird die Bewässerung im Geropark vor allem in Trockenperioden sichergestellt?
Der Geropark liegt sehr tief und hat einen hohen Grundwasserstand (Gladbachtal). Der Wasserspiegel entspricht dem Grundwasserstand.Wasser zur Bewässerung kann im Geroweiher entnommen werden.

Gibt es eine Liste der zu fällenden Bäume?
Eine Liste kann im Quartiersbüro erfragt werden, da diese sich immer noch verändern kann.

Welche Pflanzenarten werden im Geropark eingesetzt?
Der Schwerpunkt der Pflanzenauswahl bei der Ufervegetation und der Auswahl des Wiesentyps liegt auf bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen. Ziel ist die Förderung der Biodiversität und die Ergänzung natürlicher Nahrungshabitate für die Tierwelt in der Stadtnatur.

Parkplätze

Bleiben die Parkplätze für die Anwohner*innen auf der Gasthausstraße und der Weiherstraße erhalten?
Es fallen die Parkplätze auf dem Bordstein im Park weg. In der Gasthausstraße bleiben die Parkplätze erhalten. Auf der Seite der Häuser bleibt das Parken weiterhin erlaubt.

Gibt es ein ganzheitliches Verkehrskonzept, in das sich die Planung des Geroparks einbettet?
Die Planung im Geropark ist in ein vorhandenes Verkehrskonzept eingebunden, das derzeit entsprechend den Planungen im Park angepasst wird.

Werden alle Parkplätze auf dem Geroplatz entfallen?
Durch die Umgestaltung des Geroplatzes entfallen alle 174 Stellplätze, die im Mittel eine Auslastung von unter 60% hatten. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Parkplätze des Leonardo Hotels mit einer freien Kapazität von 79 Stellplätzen (insgesamt sind hier 149 Stellplätze vorhanden), die nicht als Nachweis für den Hotelbetrieb herangezogen werden müssen.

Insgesamt werden knapp 4.700 qm neue Grünflächen im Park geschaffen. Dazu kommen noch ca. 1.200 qm neue Wasserfläche, z.T. auf dem Gelände des ehemaligen Parkplatzes.

Fahrradverkehr

Wie wird der Fahrradverkehr im und um den Geropark herum geregelt?
Hierzu besteht die Planung, die Blaue Route über die Lüpertzender Straße, Weiherstraße und Gasthausstraße fortzusetzen.

Könnte es nicht einen Fahrradweg auf der Hittastraße geben?
Es gibt hier einen politischen Beschluss zum Vorrangstraßennetz. Es ist eine Hauptverkehrsverbindung und hier kann keine Spur weggenommen werden. Verkehrsplanerisch würde das zu einem Kollaps der weiteren Straßen im Umfeld führen.

Bolzplatz/ Spielgeräte

Warum bekommt der Bolzplatz einen neuen Standort?
Es bestand vor allem aber auch der Wunsch, die Sportanlagen weiter in zentralere Bereiche des Parks zu rücken, wodurch sich in der Planung eine Art Perlenschnur von Spielflächen und Sportflächen ergibt, die weiter in die Parkmitte gerückt sind und so auch gestalterisch eine höhere Bedeutung bekommen.
Darüber hinaus hat sich die Wegeführung an dieser Stelle zugunsten eines verbesserten Wegenetzes verändert, sodass die ursprüngliche Fläche in Gänze hier auch nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte. Das sieht man auch deutlich auf Ihrer beigefügten Skizze.
Des Weiteren ist zwar die eigentliche Spielfläche etwas kleiner geworden, die Gesamtfläche der nutzbaren Bewegungsfläche auf dem speziellen EPDM-Belag ist jedoch in etwa gleich geblieben. Aus Kosten- und aus Baumschutzgründen konnten wir eine größere Fläche nicht mehr sinnvoll darstellen (sie war in den vorigen Varianten übrigens wesentlich größer). Mit dem neuen Belag ist es möglich, das Skaten, Basketball und Fußball hier zu bündeln, was ein vielfacher Wunsch von Jugendlichen war. Das haben wir im Arbeitskreis (und damit auch mit den Schulen) immer wieder rückgekoppelt und abgestimmt.
Gleichzeitig konnten wir durch diese Bündelung von Nutzungen den Versiegelungsgrad im Spielbereich insgesamt reduzieren.
Die Erhöhung des Feldes insgesamt sowie die Auswahl des neuen Belages führen dazu, dass der Platz künftig nicht mehr unter Wasser stehen wird und somit eine wesentlich intensivere Nutzung als heute ermöglicht.

Wo befinden sich die Spielgeräte im Park?
Die Spielgeräte für Kleinkinder rücken weiter in die Parkmitte zwischen Weiher und Schulen. Spielgeräte für ältere Kinder befinden sich unter anderem rund um den neuen Bolzplatz. Weitere Spielmöglichkeiten werden im Park verteilt.

Pavillon und Außengastronomie

Wird auf dem Geroplatz ein Pavillon gebaut und wenn ja ist die gastronomische Nutzung festgelegt?
Ein Pavillon wird derzeit noch nicht gebaut, da hierzu zunächst ein separates Vergabeverfahren durchgeführt und im Vorfeld der derzeit gültige Bebauungsplan angepasst werden muss. Eine ganzjährige Gastronomie kann erst dann umgesetzt werden, wenn ein entsprechender Gastronom gefunden wird und der geänderte Bebauungsplan rechtskräftig ist. Wir gehen derzeit davon aus, dass hier frühestens in zwei Jahren eine entsprechende Nutzung entstehen kann. Klar ist aber jetzt schon, dass an dieser Stelle die gastronomische oder öffentliche Nutzung im Vordergrund stehen soll. Eine Büronutzung o.ä. ist nicht vorgesehen. Dafür wäre die Fläche auch definitiv zu klein.

Unterführung

Wäre nicht auch eine überirdische Querung denkbar?
Die Barrierefreiheit wäre kaum zu realisieren, weil das Gefälle von der Hittastraße zum Park sehr hoch ist. Eine Ampelanlage wäre zudem auch sehr kostspielig.

Wie soll dem Angstraum „Unterführung“ begegnet werden?
Die Unterführung wird heller gestaltet und besser ausgeleuchtet werden. Die Treppenanlage Richtung Turmstraße wird entfernt. Der Tunnelbereich soll stärker begrünt werden. Genauere Gestaltungsideen werden in einem der kommenden AK Geropark-Treffen erörtert.

Beleuchtung

Gibt es ein Beleuchtungskonzept für den Geropark?
Es liegt ein Beleuchtungskonzept für den Park vor. Zentraler Bestandteil ist die Aufwertung der vorhandenen Parkbeleuchtung mit lichtverschmutzungsarmer aber heller Beleuchtung.

Lärmreduzierung

Welcher Maßnahmen der Lärmreduzierung werden im Geropark ergriffen?
Auf dem Geroplatz wird es in Richtung Hittastraße Erdmodellierungen geben, die den von dort eingetragenen Lärm etwas dämpfen sollen. Im Geroweiher wird es zwei Wasserfontainen geben, die den Lärm der Straße ablenken. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, auf der Hittastraße aus anderen Fördermitteln einen sog. „Flüsterasphalt“ (Lärmoptimierter Asphalt) aufgetragen.

Walking Bus

Wie wird der Bring- und Holverkehr insbesondere für die Montessorigrundschule geregelt?
Auf Wunsch der beiden Schulen im Park wird es an der Bushaltestelle in der Nähe der Schulen keine Haltebucht für den Bring- und Holverkehr geben. Dieser soll an der Haltestelle am Geroplatz erfolgen. Der Walking Bus wird wie gewohnt durch die Geropark erfolgen.

Geroweiher

Wie wird der Geroweiher gestaltet werden?
Die vorhandene Betoneinfassung des Geroweiher wird entfernt und die Ufer in zwei Typologien ausgebildet: Die Flächen an der Hittastraße erhalten eine ökologische Aufwertung durch eine standortgerechte Sumpf- und Wasserzone mit Repositionspflanzen. Diese leisten nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität und Entwicklung von Habitaten für die Tierwelt, sondern bieten den Besuchern des Parks auch einen weichen, ästhetisch erlebbaren Übergang zum Wasser.

Barrierefreiheit im Park

Ist der Park barrierefrei zugänglich?
Die Barrierefreiheit kann weitestgehend sichergestellt werden.

Sichtbarkeit der Geschichte im Geropark

Wie wird die Geschichte im Geropark baulich sichtbar gemacht?
Der einstige Verlauf der Stadtmauer wird über eine neue attraktive Wegeachse erlebbar gemacht. Ein ansprechendes Sitzelement aus Beton begleitet diesen Weg und schafft eine Vielfalt an Sitzmöglichkeiten entlang dieser historischen Achse, wodurch auch der schon existierende Altstadtrundgang betont wird. Die Farbgebung des Sitzelements orientiert sich an der Mönchengladbacher Abtei und sorgt so für ein harmonisches innerstädtisches Erscheinungsbild.

Die Inszenierung der Stadtmauer sowie ihrer zeitgemäßen Neuinterpretation wird durch die nächtliche Beleuchtung verstärkt. Die restaurierte Stadtmauer wird über entsprechende Strahler sichtbar gemacht. Das oben genannte Sitzelement entlang des Stadtmauerverlaufes erhält ein integriertes LED-Band und wird wichtiger Bestandteil des übergeordneten Beleuchtungskonzeptes des Abteiberges.

Wegeverbindungen

Warum werden die bestehenden Parkwege nicht beibehalten?
Die vorhandenen Wege im Park bleiben, da wo es möglich ist, erhalten und werden ergänzt mit neuen Wegen um die Wegestruktur im Allgemeinen zu verbessern, wie der Weg an der Stadtmauer, Wege zu den Schulen, oder ein Weg um den Geroweiher. Die Änderungen im Park sind hauptsächlich entstanden durch eine Auswertung und Abwägung der ganzen Bedarfe, Ideen und Wünsche die in den vergangenen Jahren gesammelt wurden.

Können die Trampelpfade ertüchtigt und zu Fußwegen ausgebaut werden, da wo es möglich ist?
Da, wo jetzt Trampelpfade sind werden neue Wege geschaffen, wenn diese an den jeweiligen Stellen nach dem Umbau noch notwendig oder erforderlich sind.

Auf welchen Daten, basierend nach welchen Kriterien wurde die in der Planung sichtbare Wegführung gewählt?
Die Neugestaltung der Wegeführung ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Abwägungsprozesse. Zum einen gab es zahlreiche Wünsche, einen neuen Rundweg durch den Park zu erhalten, der in das bestehende Wegesystem integriert werden musste. Zum anderen sind wichtige Wegebeziehungen ins Westend und in die Altstadt bzw. zu den Schulen berücksichtigt und z.T. angepasst worden. Ziel ist es eine logische Wegeführung zu erhalten, weniger Trampelpfade, mehr Sicherheit, bessere Anschlüsse an Schulen und an den Stadteilen wie Westend. Die Anpassung des Hauptweges beruht vor allem auf dem Wunsch, die historische Bedeutung in Form der Nachzeichnung der Stadtmauer wieder erlebbar zu machen. Die Wegeführungen im Detail richten sich zudem noch an den topografischen und umweltbezogenen Belangen aus (Barrierefreiheit und Sicherung des vorhandenen Baumbestandes).

Toiletten

Ist eine Toilettenanlage geplant?
Sehr gerne würden wir hochwertige Toiletten einbauen, die auch von Kindern, Frauen und Behinderten oder motorisch Eingeschränkten genutzt werden können.
In der Vergangenheit hatte die Stadt an vielen Stellen öffentliche Toiletten, diese wurden im Rahmen des Haushaltsanierungsprogramms abgeschafft. Hier gibt es leider inzwischen keine Änderung.
Des Weiteren, haben wir in Gladbach und Rheydt leider das Problem, dass die Toiletten fälschlicher Weise genutzt wurden. Hier wurde deshalb beschlossen keine geschlossenen Toiletten im öffentlichen Raum mehr an zu bieten.
Die Stadt hat deshalb das Programm „Nette Toilette“ ins Leben gerufen, Hierbei stellen Ladenbesitzer und Gastronomen tagsüber ihre Anlagen zur Verfügung.
Um nächtliche Kneipen-,  Kioskbesucher und notdürftige Obdachlose aufzufangen gibt es in der Stadt Urinale, die momentan auf dem Bismarkplatz und in der Altstadt stehen. Diese sind eine günstige Ergänzung zu der Nette Toilette, künftig sollen diese temporäre Lösungen durch optisch schönere ersetzt werden.
Diese eignen sich natürlich nicht für den Geropark, hier ist selbstverständlich ein Bedarf für alle Menschen da, wenn mehr Aufenthaltsqualität vorhanden ist und die Menschen länger im Park verweilen. Aus dem Grund haben wir uns als Ziel gesetzt im Geropark eine Gastronomie zu realisieren, so dass zusätzlich zu der jetzt vorhanden Gastronomien künftig noch mehr Toiletten in der Nähe sind.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × 3 =

Was ist mg-act?

mg-act.de ist die städtische Internetseite für Jugendliche in Mönchengladbach.
Hier veröffentlichen Jugendliche ihre eigenen Text-, Hör- und Videobeiträge über alles, was sie interessiert. Außerdem kündigen wir Veranstaltungen und Workshops an, zeigen, wo was los ist und bieten Infos zum Leben im Netz und in der Stadt. Mitmachen? Aber bitte unbedingt!