Entlang der Hindenburgstraße gibt es zahlreiche Immobilien, die in ihrer Größe nicht an die übliche Höhe angepasst sind. Da sie im Straßenzug dadurch auffallen und wie eine „Lücke“ aussehen, werden sie ironisch auch als „Zahnlücken“ bezeichnet.
Diesen Zahnlücken haben sich Student*innen aus Hannover gewidmet. Sie haben die Innenstadt mehrmals besucht und sich die Immobilien genau angeschaut. Für die einzelnen Zahnlücken haben sich dann je Teams zusammengefunden und dafür ein Konzept erstellt, wie das ganze architektonisch aufgewertet werden und sich so der Häuserreihe anpassen könnte.
Tolle Modelle sind entstanden, die im Qaurteirsbüro zum Tag der Städtebauförderung im Mai zu bewundern waren – gekoppelt an einen Rundgang zu dem Thema.
Ergänzend haben die Kulturlöwen für die kleinen Bürger*innen der Stadt ein Kreativangebot umgesetzt, bei dem die Kinder ihre eigenen Ideen für die Zahnlücken entwickeln und basteln konnten. Anschließend wurden die Entwürfe ausgetauscht: Die Student*innen konnten sie Entwürfe der Kinder sehen und die Kinder betrachteten voller Erfurcht die Entwürfe der angehenden Architekt*innen.

